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Veranstaltung 15.03.2024, Berlin

Workshop zum Thema "Challenges"

  • 15.03.2024
    09:00 bis 16:00

  • Schinkestraße 9, 12047 Berlin

Challenges

  • Start-up Challenges, Mitarbeitenden Challenges, Innovation Challenges, Hackathons & Co.: Wettbewerbsorientierte Kollaborationsmodelle zur Innovationsbeschleunigung und Ideenfindung erobern den öffentlichen Sektor.
  • Doch halten Challenges wirklich was sie versprechen? Welche Challenge-Varianten gibt es und wie setzen wir dieses Instrument des Innovationsmanagements zielführend ein?
  • Mit welchen rechtlichen, "kulturellen" oder sonstigen Besonderheiten werden wir im öffentlichen Sektor konfrontiert, wenn wir mit Challenges arbeiten?

Zielgruppe

Angehörige des öffentlichen Sektors (Deutschland, Österreich, Schweiz), die bereits mit Challenges arbeiten oder dies in Zukunft beabsichtigen.

Fragestellungen

Wir definieren Challenges im weiteren Sinne. D.h. hier sind Start-up Challenges genau so gemeint wie Hackathons oder Inhouse Innovation Challenges, die sich an die eigenen Mitarbeitenden richten. In den meisten Challenges bieten Innovationsakteure dem Publikum Lösungen auf bekannte Probleme oder Bedarfe. Interessant können aber auch Reverse Challenges sein, in denen Bedarfsträge ihre Ziele oder Herausforderungen vorstellen und das Publikum aus Innovationsakteuren besteht.

Ziel ist, das Instrumentarium von allen Perspektiven zu betrachten (rechtliche, finanzielle, inhaltliche etc). Fragestellungen sind beispielsweise:

  • Welche Formen von Challenges gibt es? Welche Form ist für welche Zielsetzung geeignet?
  • Wie bringen wir Challenges in Einklang mit den Rahmenbedingungen des öffentlichen Sektors? Welche vergabe- und haushaltsrechtlichen Aspekte sind zu beachten?
  • Wie positionieren sich Start-ups, Mitarbeitende oder andere Innovationsakteur:innen zu Challenges? Wann ist es attraktiv, daran teilzunehmen? Wie erreichen wir die richtigen Innovationsakteur:innen?
  • Wann sind Challenges ein effektives und effizientes Instrument des Innovationsmanagements oder gar der Beschaffung?
  • Wie stellen wir sicher, dass das Projektziel erreicht wird? Und wie gehen wir damit um, wenn wir während einer laufeden Challenge feststellen, dass die erhofften Ergebnisse kaum zu erreichen sind?
  • Brauchen wir eine digitale Plattform ("Marktplatz")? Welche Tools gibt es?
  • Wie lange sollte eine Challenge laufen?
  • Welche Erfahrungen wurden mit einstufigen oder mehrstufigen Challenges gemacht?
  • Welche Behörde im öffentlichen Sektor hat bereits gute Erfahrungen mit Challenges gemacht? Welche Erfahrungen gibt es damit bei unseren Kolleg:innen aus dem DACH-Raum?

Programm / Format

Die Teilnehmenden sind herzlich eingeladen, in einem kurzen, fallstudienartigen Impuls von ihren Erfahrungen zu berichten. Wir bitten um vorherige Kontaktaufnahme (carolin.kister@staat-up.net).

Bei dem Format handelt es sich um einen Workshop, den Staat-up zusammen mit dem Deutschen Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR) ausrichtet. Hier werden wir in verschiedenen Iterationen in einen moderierten Erfahrungsaustausch und Swarmings treten, um Erfahrungen oder ggf. offene Fragen zielgerichtet herauszuarbeiten. Die Teilnehmenden sind eigeladen sich aktiv einzubringen.


Anmeldung

Verbindliche Anmeldungen für diesen Workshop sind erforderlich und werden nach der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Die Teilnehmer:innenzahl ist begrenzt.

Zur Anmeldung
 

Workshop-Durchführung

Anja Theurer

Anja Theurer ist Expertin auf dem Gebiet der öffentlichen Vergabe mit Schwerpunkt agile Beschaffung und Zusammenarbeit Staat -Startups. Sie ist kaufmännische Geschäftsführerin der DigitalService GmbH des Bundes und hat den Bundeswehr Cyber Innovation Hub, die erste Digital Innovation Unit eines Bundesressorts, als CFO mit aufgebaut. In dieser Rolle hat sie u.a. einen agilen Beschaffungsprozess für Innovationen aus dem weltweiten Startup-Ökosystem aufgesetzt. Frau Theurer hat langjährige Erfahrung als Referentin für vergaberechtliche Themen, ist Mitherausgeberin des Online-Kommentars Vergaberecht im Verlag C.H. Beck und ehrenamtliche Beisitzerin bei den Vergabekammern des Bundes.

Marcel „Otto“ Yon

Otto Yon ist KI-Pionier und Serien-Unternehmer. Er baute zwei KI-Spinoffs der Ruhr-Universität Bochum zu Weltmarktführern und bis zum Exit über die Börse auf (USA/ Australien). Er ist international anerkannter Experte für die digitale Transformation und Einführung agiler Kultur im öffentlichen Sektor. Er diente unter zwei Verteidigungsministerinnen als Beauftragter für die digitale Transformation und verantwortete Konzeption und Aufbau der Digitaleinheit der Bundeswehr - als Change Vehikel der Leitung zur Einführung agiler Kultur, Accelerator für Bottom-up Innovation und Zusammenarbeit mit Startups und Innovationseinheiten anderer Streitkräfte weltweit.